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Max Bruch in Sondershausen

Max Bruch folgte 1867 einem Stellenangebot als Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle nach Sondershausen. Hier lebte und arbeitete er drei Jahre. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent fand er viel Gelegenheit zum Komponieren. Er schrieb seine ersten beiden Sinfonien und notierte erste Ideen für seine dritte. In Sondershausen vollendete er auch sein berühmt gewordenes 1. Violinkonzert. 1870 zog er nach Berlin. In einem Brief an den Freund Johannes Brahms schrieb er am 15. Juni 1870 über seine Zeit in Sondershausen: „Im Sommer kann man es hier gut aushalten bei guter Orchestermusik, anziehender landschaftlicher Umgebung (…); im Winter dagegen ist der Aufenthalt recht monoton und niederdrückend. Die fürstliche Kapelle ist sehr gut, eins der hübschesten Orchester Deutschlands. (...) Die schwierigsten Sachen sind mit diesem prächtig eingespielten Orchester ohne große Mühe sehr gut herauszubringen. In keinem Ort in Deutschland werden im Laufe der Konzertsaison so viele Orchesternovitäten gebracht, wie bei uns.“

Heute hat sich in Sondershausen die 1998 gegründete Deutsche Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen e. V. die Pflege und Verbreitung von Bruchs künstler­ischem Schaffen sowie die Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit seinen Werken zur Aufgabe gemacht hat. Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist das Wirken von Max Bruch in Sondershausen.

Den Vorsitz der Gesellschaft, den die jeweiligen Musikdirektoren des Loh-Orchesters Sondershausen übernehmen, hat derzeit Markus L. Frank.

Jährlich veranstaltet das Loh-Orchester in Sondershausen Konzerte, die sich dem kompositorischen Nachlass von Max Bruch widmen. So werden regelmäßig sinfonische Werke in den Sinfoniekonzerten gespielt, im Sommer 2007 erklang darüber hinaus Bruchs großes Oratorium „Die Glocke“ in der Sondershäuser Kirche St. Trinitatis.

Seit Herbst 2009 veranstaltet der Verein mit Musikern des Loh-Orchesters Kammer­konzerte, in denen Werke Bruchs für kleine Besetzung im Vordergrund stehen.