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Konzerte in der Spielzeit 2016/2017

KAMMERKONZERT

Musikalisch-literarische Matinee zum Max Reger Festjahr 2016

09.10.2016, 11.00 Uhr, Cruciskirche Sondershausen

Max Bruch, Streichquartett c-Moll WoO (1852)

Max Reger, Auswahl aus seiner Kammermusik für Streicher und Klavier

Neben Max Bruch wirket auch Max Reger in Sondershausen, wenngleich kurz von April bis August 1890. In dieser Zeit studierte er bei dem Musikwissenschaftler Hugo Riemann, der am Fürstlichen Konservatorium unterrichtete. In seinem 100. Todesjahr – Reger verstarb am 11. Mai 1916 – erinnert sich auch das Loh-Orchester an den einstigen Bewohner der Stadt. In diesem Kammerkonzert präsentieren Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters sowie der Pianist Ronald Uhlig vom Carl-Schroeder-Konservatorium Sondershausen Kammermusik von Max Reger und Max Bruch. Aufgelockert wird das musikalische Programm durch Lesungen aus Briefen Regers. Es liest Thomas Kohl, Ensemblemitglied am Theater Nordhausen.

Sophia Posselt, Violine  
Liliana Hazin-Dorus, Violine  
Artur Hubert, Viola  
Matthias Weicker, Violoncello  
Ronald Uhlig, Klavier  
Thomas Kohl, Rezitation  

Das Konzert ist eine Veranstaltung der Deutschen Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen e. V.

Eintritt: 20 Euro, 13 Euro ermäßigt

Gefördert von der 

 

5. SINFONIEKONZERT
„Mit Feuereifer“

4. März 2017, 18.00 Uhr, Haus der Kunst Sondershausen
5. März 2017, 18.00 Uhr, Theater Nordhausen, Großes Haus

Max Bruch, 1. Sinfonie Es-Dur op. 28

Georg Friedrich Händel, Music for the Royal Fireworks („Feuerwerksmusik“) HWV 351

Ferran Cruixent, Focs d'artifici („Feuerwerk“)

Schlagzeug: Stefan Landes
Musikalische Leitung: Peter Kuhn
Loh-Orchester Sondershausen

Ein wahres percussionistisches Feuerwerk entfaltet das Konzert von Ferran Cruixent. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist schrieb ein derart effektvolles Stück, dass es sich seit seiner Uraufführung am 5. Mai 2011 im spanischen Gijon wie ein Lauffeuer durch die Konzertsäle verbreitet. Der Schlagzeuger des Loh-Orchesters Stefan Landes wird in diesem außergewöhnlichen Solokonzert zeigen, dass den Raffinessen und Klängen seines Instrumentariums keine Grenzen gesetzt sind.
Georg Friedrich Händels festliche „Feuerwerksmusik“ entstand als Auftragswerk von König Georg II. von England und  sollte 1749 das gigantische Feuerwerk bei den Londoner Feierlichkeiten anlässlich des Aachener Friedens begleiten. Als diese aber durch heftige Unwetter ins Wasser zu fallen drohten, hielt einzig Händels Musik den Widrigkeiten stand und wurde ohne pyrotechnische Begleitung aufgeführt.
Mit Feuereifer schrieb Max Bruch seine schwelgerische 1. Sinfonie, und das an einem besonderen Ort: in Sondershausen. Dort war er 1867–1870 Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, dem späteren Loh-Orchester, und hatte neben seinen Verpflichtungen als Dirigent auch Zeit zu komponieren. Er widmete die 1. Sinfonie Johannes Brahms, die Sondershäuser Hofkapelle brachte sie am 26. Juli 1868 in Sondershausen zur Uraufführung.